Schleswiger Holm
Als “Schleswiger Holm” (“Holm” = dänisch “kleine Insel”) bezeichnet man ein Fischerviertel am Rande der Schleswiger Altstadt.
Der Holm entstand wahrscheinloch um das Jahr 1000, als die Siedlung sich noch auf einer Insel in der Schlei befand, die sich erst Anfang des 20ten Jahrhunderts durch Verlandung mit dem Festland verbunden hat. Die Siedlung entstand um einen kleinen Friedhof mit eigener Kapelle herum, der auch heute noch das Zentrum des Holmes bildet.
Seit 1480 durften ausschließlich Fischer vom Holm den Bereich zwischen Arnis und Schleswig befischen, so daß sie also ein Monopol auf Schleifisch besaßen. Noch heute arbeiten die Bewohner des Holmes als Fischer.
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